Stories

Der hilfsbereite Nachbarsjunge - Teil I Alles fing sehr träge an an diesem Tag. Die Sommerferien hatten angefangen, und so gab es keinen Grund zur Eile. In Fabians Zimmer drangen Sonnenstrahlen von draußen durch die Lücken seines halb heruntergelassenen Rollos. Fabian lag auf seinem Bett, er war bis auf seine Shorts nackt, und ein dünnes Laken lag halb neben ihm und berührte den Boden seines Zimmers. Fabian hatte kurze blonde Haare, einen schlanken Bauch den er wahrscheinlich seinem Hobby, dem Fußballspielen verdankte, und er war gerade 16 geworden. So lag er da, und träumte von dem Nachbarsjungen der ein paar Straßen weiter wohnte. Er hatte ihn schon seit längerem ins Auge gefasst, aber er wusste einfach nicht wie er sich im nähern sollte. Im Traum war es einfach, er träumte öfter von ihm. Dann stellte er sich vor, dass er einfach bei ihm anklingelte, mit in sein Zimmer ging, und ihn dort erst mal von oben bis unten abküsste.
Die Realität war leider weit weniger aufregend, bis auf ein knappes „Hallo“ hatte Fabian mit dem Nachbarsjungen, der übrigens Dennis hieß und zwei Jahre älter war als er, noch keinen Kontakt gehabt. Doch zurück im Traum war er ihm ganz nah. Er lag in seinem Zimmer, und Dennis über ihm, und ihre nackten Körper berührten sich. Doch grade als Dennis richtig zur Sache gehen wollte wachte der arme Fabian auf, so war es immer in seinen Träumen. Er war zu erregt von seinen eigenen Träumen, um sie zu Ende zu träumen. Er blinzelte mit seinen Augen und das erste was er sah war die Beule in seinen Shorts. Mit einem kurzen Handgriff verstaute er seinen Freudenstab wieder Platz sparender, und dann stand er auf, und ging erstmal ins Bad um zu duschen. Es war jetzt 11 Uhr, draußen war es warm und sonnig, er würde sicher heute wieder schwimmen gehen wie an den vorangegangenen Tagen. Als er fertig war im Bad, begrüßte ihn seine Mutter in der Küche:
„Na du Langschläfer, wird aber auch mal Zeit das du aufstehst.“
„Zu Befehl, Chefin“, gab er trotzig zurück und setzte sich auf die Küchenbank, um seine Cornflakes zu essen. Er trug jetzt eine kurze Baggyjeans, die ihm knapp über die Knie reichte, Skatesneakers und über der Jeans ein T-Shirt von Nike. Außerdem trug er noch ein Cap auf dem Kopf, er ging nie ohne aus dem Haus, weil er fand, das seine Haare blöd aussahen.
„Bleibst du zum Mittagessen?“, fragte ihn seine Mutter.
„Nein, ich wollte heute Mittag mit meinen Freunden ins Freibad. Ich esse dann heute Abend was“, antwortete er und ging in sein Zimmer um ein paar Sachen fürs Freibad einzupacken. Ob ich wohl die Sabine dort treffe, dachte er dabei. Er war mit Sabine bis vor kurzem noch zusammen gewesen, er mochte sie, aber er konnte nicht das für sie empfinden was sie sich erhofft hatte. Sie hatten darüber gesprochen, er hatte ihr den wahren Grund verschwiegen, hatte es auf Sie geschoben, nicht auf seine Vorliebe für Jungs. Er wusste schon genau, das er sich von Anfang an nichts aus ihr gemacht hatte, aber in der Schule wurde immer so viel geredet, und da fast jeder Junge in seiner Klasse schon mal mit einem Mädchen was gehabt hatte, hatte er natürlich nicht nachstehen wollen. Er hatte mit Sabine was gehabt, aber sie hatte ihn kaum erregt, so dass er sich bei ihr immer hatte bemühen müssen, um nicht zu versagen. So hatte er sein Ziel erreicht, und galt bei seiner Clique jetzt als erfahren und gleichwertig ihnen gegenüber. Wenn er wie jetzt noch hin und wieder an Sabine dachte, tat ihm die Tatsache, dass er das Mädchen für etwas benutzt hatte ein wenig Leid. Als sein Rucksack gepackt war verließ er die Wohnung und ging durchs Treppenhaus, runter, auf die Straße zu seinem Roller. Er setzte sich drauf, steckte den Schlüssel ins Schloss, drehte den Schlüssel um, doch der Roller sprang nicht an. Er drehte den Schlüssel noch ein paar Mal hin und her, doch es passierte nichts. Genervt rief er seine Freunde an, und erklärte ihnen, dass er vorerst nicht kommen könnte, und sich erstmal um seinen Roller kümmern müsste. Er ging zurück ins Haus, und erzählte seiner Mutter davon. Sein Vater war arbeiten, und kam erst später am Abend nach Hause. Seine Mutter überlegte kurz, dann sagte sie auf einmal:
„Du ich glaube der Nachbarsjunge hier aus dem Haus am Ende der Straße gegenüber hat auch einen Roller, nur fährt der jetzt nicht mehr damit, weil er vor kurzem 18 geworden ist, und jetzt mit dem Auto fährt. Ich geh heut Nachmittag zu seiner Mutter. Soll ich mal fragen ob er dir helfen kann?“
Auf einmal war Fabian nicht mehr der 16-jährige coole wie man ihn kannte, sein Herz schlug schneller wie er das hörte, aber er versuchte nicht zu zeigen, wie nervös er wurde, sobald er auch nur den Namen seines Traumboys hörte. „Ok, frag ihn mal“, sagte er knapp.
Sie gingen ins Haus zurück und aßen zu Mittag. Danach war Fabian in seinem Zimmer, und schaute fern dabei. Er dachte die ganze Zeit an Dennis, und ob sie sich wohl heute sehen würden, er hoffte das Dennis Zeit für ihn haben würde. Als seine Mutter zurückkam, trat sie in sein Zimmer. Fabian blickte sie erwartungsvoll an: „Ich hab mit Dennis gesprochen, er hat gesagt, du kannst heute Abend zu ihm kommen, du sollst deinen Roller mitbringen.“
Jetzt pochte sein Herz wieder so kräftig wie am Nachmittag davor. Er würde ihn also sehen, an diesem Abend. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, er malte sich den Abend in seiner Vorstellung aus. Was würde Dennis wohl sagen, wie würde er drauf sein. Er legte sich wieder aufs Bett zurück, und starrte mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Unsicherheit zugleich die Decke seines Zimmers an.
 
Ende - Teil 1

Zurück zur Stories-Übersicht…


Hier klicken!


Du bist auf der Suche nach einem Flirt, netten Jungs aus deiner Umgebung?
Dann bist du bei uns genau Richtig.
Auf boyguide.net ist schwule Partnersuche ganz einfach.